Kohlmeise – Die größte Meise Europas
Allgemein
Aussehen
Die Kohlmeise ist eine mittelgroße Meise mit auffälliger schwarz‑gelber Färbung. Typisch sind der schwarze Kopf mit weißen Wangen, die gelbe Unterseite mit einem schwarzen Längsstreifen sowie der olivgrüne Rücken. Die Flügel sind grau mit einer hellen Flügelbinde.
Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich, wobei der schwarze Bauchstreif beim Männchen meist breiter ist.
Jungvögel sind insgesamt blasser gefärbt und weniger kontrastreich.
Verbreitung
Die Kohlmeise ist in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet.
In Deutschland kommt sie flächendeckend vor und zählt zu den häufigsten Vogelarten.
Sie ist in Deutschland Standvogel, wenn auch Jungvögeln teilweise im Herbst nach Süden wandern.
Lebensraum
Die Kohlmeise bevorzugt Laub- und Mischwälder, aber auch Parks, Gärten und Siedlungsbereiche.
Wichtig sind Bäume mit Höhlen oder Nistmöglichkeiten.
Die Kohlmeise ist sehr anpassungsfähig und nutzt häufig Nistkästen. Sie gehört zu den häufigsten Besuchern von Futterstellen und kann sich gut an unterschiedliche Lebensräume anpassen.
Brut
Nest: Höhlenbrüter (Baumhöhlen, Nistkästen)
Balz: Februar-April
Brutzeit: April-Juli
Bruthäufigkeit: 1-2 Brut mit 6–12 Eiern
Brutdauer: 13-15 Tage
Nest-/Ästlingszeit: 18-22 Tage
Nahrung
Die Nahrung der Kohlmeise besteht im Sommer vor allem aus Insekten und deren Larven.
Im Winter werden zusätzlich Samen, Nüsse und Fettfutter aufgenommen. Häufig ist sie hier Futterstellen zu beobachten.
Beobachtungstipp
Sehr gut an Futterstellen, in Gärten und Parks zu beobachten.
Besonders aktiv und auffällig durch ihren Gesang im Frühjahr.