Island - Die raue Schönheit des Nordens
2025 - Rundreise Island
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Dettifoss und Selfoss
Der Dettifoss zählt zu den beeindruckendsten Naturgewalten Islands und gilt als der wasserreichste Wasserfall Europas. Mit ungeheurer Kraft stürzen hier gewaltige Wassermassen in eine tiefe Schlucht und erfüllen die karge, vulkanische Landschaft mit donnerndem Lärm und aufsteigendem Sprühnebel. Weiter flussaufwärts entfaltet der Selfoss ein ganz anderes Bild: breit gefächert, ruhiger und fast harmonisch fließt das Wasser über die Felskante. Gemeinsam zeichnen beide Wasserfälle ein eindrucksvolles Bild der Gegensätze, in dem rohe Urkraft und stille Eleganz die dramatische Schönheit des isländischen Nordens widerspiegeln.
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Dyrholaey
Dyrholaey ist eine markante Landzunge an der Südküste Islands und besticht durch ihre dramatische Küstenlandschaft. Steile Klippen ragen hoch über dem schwarzen Sandstrand empor, während sich der Atlantik mit ungebändigter Kraft an den Felsen bricht. Wahrzeichen des Ortes ist der gewaltige Felsbogen, der dem Gebiet seinen Namen verleiht und einen eindrucksvollen Blick aufs offene Meer freigibt. In den Sommermonaten nisten hier zahlreiche Seevögel, darunter auch Papageientaucher. Dyrholaey vereint raue Natur, weite Ausblicke und die wilde Schönheit der isländischen Küste zu einem eindrucksvollen und zugleich stillen Erlebnis.
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Godafoss
Der Godafoss, der „Wasserfall der Götter“, gehört zu den bekanntesten und zugleich stimmungsvollsten Wasserfällen Islands. In einem weiten, hufeisenförmigen Bogen stürzt das Wasser des Flusses Skjalfandafljot über dunkle Basaltfelsen und erzeugt ein kraftvolles, zugleich ausgewogenes Gesamtbild. Seine besondere Bedeutung reicht bis ins Jahr 1000 zurück, als hier der Legende nach heidnische Götterbilder ins Wasser geworfen wurden. Umgeben von weiter Landschaft und offenem Himmel verbindet der Godafoss eindrucksvoll Naturgewalt mit Geschichte und verleiht dem Ort eine ruhige, fast feierliche Atmosphäre.
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Glaumbaer
Glaumbær, im Norden Islands im fruchtbaren Skagafjörður gelegen, ist ein eindrucksvolles Zeugnis traditioneller isländischer Lebensweise. Der historische Hof besteht aus sorgfältig erhaltenen Torfhäusern, deren Wände aus Grassoden und Stein Schutz vor Wind und Kälte boten. Teile der Anlage stammen aus dem 18. Jahrhundert und waren bis ins 20. Jahrhundert bewohnt. Heute ist Glaumbær ein Freilichtmuseum, das Einblicke in den Alltag früherer Generationen ermöglicht. Umgeben von sanften Hügeln und weiter Landschaft verbindet der Ort auf stille Weise Geschichte, Natur und die robuste Anpassungsfähigkeit der Menschen an Islands raues Klima.
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Golden Circle
Der Golden Circle ist eine der bekanntesten Reiserouten Islands und vereint Natur, Geschichte und geologische Besonderheiten auf engem Raum. Im Thingvellir-Nationalpark treffen die nordamerikanische und eurasische Erdplatte sichtbar aufeinander, zugleich gilt der Ort als Wiege der isländischen Demokratie. Das Geothermalgebiet rund um den Geysir zeigt die brodelnde Kraft des Untergrunds, wobei der Strokkur regelmäßig meterhoch Wasser in die Luft schleudert. Den Abschluss bildet der mächtige Gullfoss, der in zwei Stufen tosend in eine tiefe Schlucht stürzt. Der Golden Circle vermittelt eindrucksvoll die Vielfalt und Urgewalt der isländischen Landschaft.
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Jökulsarlon
Die Gletscherlagune Jökulsarlon zählt zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen Islands. Am Rand des Breidamerkurjökull treiben gewaltige Eisberge in schimmernden Blau- und Weißtönen lautlos durch das dunkle Wasser, bevor sie langsam Richtung Meer driften. Die Lagune entstand erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts und wächst seither stetig mit dem Rückzug des Gletschers. Robben ruhen auf den Eisschollen, während Licht, Wolken und Eis die Szenerie ständig verändern. Jökulsarlon vereint vergängliche Schönheit, stille Weite und die spürbare Dynamik der isländischen Gletscherwelt zu einem fast surrealen Naturerlebnis.
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Myvatn-Gebiet
Das Myvatn-Gebiet im Norden Islands ist eine außergewöhnliche Vulkanlandschaft, geprägt von Kontrasten und intensiver Natur. Der Myvatn, auch als Mückensee bekannt, entstand vor rund 2.300 Jahren durch einen Vulkanausbruch und ist heute eines der wichtigsten Brutgebiete für Wasservögel in Europa. Rund um den See prägen Lavafelder, Pseudokrater und dampfende Geothermalzonen die Szenerie. In Dimmuborgir ragen bizarr geformte Lavaformationen wie dunkle Türme und Tore aus dem Boden und verleihen dem Gebiet eine fast mystische Atmosphäre. Ergänzt wird die Landschaft durch die farbigen, schwefelhaltigen Erdflächen der geothermal aktiven Regionen, in denen die Erde sichtbar brodelt. Das Myvatn-Gebiet vereint auf eindrucksvolle Weise vulkanische Urkraft, fragile Ökosysteme und eine herbe, faszinierende Schönheit.
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Reykjavik
Reykjavík, die nördlichste Hauptstadt der Welt ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Islands. Rund zwei Drittel der etwa 140.000 Einwohner des Landes leben im Großraum der Stadt, die von Bergen und Meer umgeben ist. Farbige Häuser, moderne Architektur und markante Bauwerke prägen das Stadtbild. Geothermische Energie versorgt Reykjavík nahezu vollständig mit Wärme. Die Stadt verbindet nordische Klarheit mit kreativer Lebendigkeit und schafft eine besondere Atmosphäre aus Natur, Kultur und entspannter Urbanität.
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Sonstige Impressionen
Hier finden Sie weitere Eindrücke unserer Rundreise nach Island