Afrika – Heimat der Big Five

  • Blaustirn-Blatthühnchen

    Das Blaustirn-Blatthühnchen (Actophilornis africanus) ist ein mittelgroßer Watvogel, der durch seine langen Zehen, die auffällige hellblaue Stirnplatte und sein kontrastreiches Gefieder leicht zu erkennen ist. Es bewohnt flache Seen, Sümpfe und Überschwemmungsgebiete mit dichter Schwimmblattvegetation, auf der es scheinbar mühelos umherläuft. Seine Nahrung sucht es überwiegend auf Seerosenblättern und anderen Wasserpflanzen, wo es Insekten, Schnecken und Samen aufnimmt. Das Verbreitungsgebiet reicht über weite Teile des tropischen Afrikas südlich der Sahara, wo die Art meist als Standvogel vorkommt. Besonders gut lässt sich das Blaustirn-Blatthühnchen in den frühen Morgen- und Abendstunden beobachten, wenn es ruhig zwischen den Wasserpflanzen nach Nahrung sucht.

  • Gabelracke

    Die Gabelracke (Coracias caudatus) ist ein mittelgroßer Rackenvogel, der durch sein leuchtend blaues, türkisfarbenes und violettes Gefieder sowie die langen äußeren Schwanzfedern unverwechselbar ist. Sie bewohnt offene Savannen, Buschlandschaften und lichte Wälder, wo sie von erhöhten Ansitzwarten nach Beute Ausschau hält. Zu ihrer Nahrung gehören vor allem Insekten, Spinnen, kleine Reptilien sowie gelegentlich kleine Säugetiere und Vögel, die sie mit kurzen Jagdflügen erbeutet. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über das östliche und südliche Afrika, wo sie je nach Region als Standvogel oder Teilzieher vorkommt. Besonders gut lässt sich die Gabelracke während der Morgen- und Abendstunden beobachten, wenn sie gut sichtbar auf Ästen, Zaunpfählen oder abgestorbenen Bäumen sitzt.

  • Gaukler

    Der Gaukler (Terathopius ecaudatus) ist ein mittelgroßer Greifvogel, der durch seine kurzen Schwanzfedern, die langen schmalen Flügel und sein auffällig schwarz-weiß-rotes Gefieder unverwechselbar ist. Er bewohnt vor allem offene Savannen, Buschlandschaften und lichte Wälder Afrikas, wo er ausdauernd über der Landschaft nach Nahrung sucht. Als geschickter Jäger erbeutet er überwiegend kleine Säugetiere, Vögel, Reptilien und Aas, das er häufig bereits im Flug entdeckt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Afrikas südlich der Sahara. Besonders gut lässt sich der Gaukler während der Morgenstunden beobachten, wenn er mit charakteristisch kippenden Flugbewegungen lautlos über die Savanne segelt.

  • Gepard

    Der Gepard (Acinonyx jubatus) ist eine große Raubkatze, die vor allem durch ihren schlanken Körperbau, die langen Beine sowie die charakteristischen schwarzen Tränenstreifen im Gesicht auffällt. Er bewohnt überwiegend Savannen, Halbwüsten und offene Graslandschaften, in denen er seine außergewöhnliche Geschwindigkeit optimal einsetzen kann. Anders als viele andere Großkatzen jagt der Gepard überwiegend am Tag und erbeutet vor allem mittelgroße Antilopen in kurzen, äußerst schnellen Sprints. Sein heutiges Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile des östlichen und südlichen Afrikas sowie eine kleine Restpopulation im Iran. Als schnellstes Landsäugetier der Erde erreicht er Spitzengeschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde, ist dabei jedoch nur für wenige Sekunden leistungsfähig und lässt sich besonders in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden auf offenen Savannen beobachten.

  • Weitere Tiere

    wird kontinuierlich ergänzt