Rotfuchs – Der anpassungsfähige Jäger
Allgemein
Aussehen
Der Rotfuchs besitzt ein dichtes, meist rotbraunes Fell mit heller Unterseite. Auffällig sind die spitze Schnauze, die aufrecht stehenden Ohren und der lange, buschige Schwanz mit weißer Spitze. Die Beine sind oft dunkler gefärbt.
Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich, wobei Männchen meist etwas größer und kräftiger sind.
Jungtiere sind zunächst graubraun und entwickeln erst später die typische Rotfärbung.
Verbreitung
Der Rotfuchs ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet und gehört zu den erfolgreichsten Raubtieren der Nordhalbkugel.
In Deutschland kommt er flächendeckend vor und ist sowohl in ländlichen als auch in städtischen Regionen anzutreffen.
Lebensraum
Der Rotfuchs ist äußerst anpassungsfähig und besiedelt eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume.
Dazu zählen Wälder, Felder, Wiesen und Heckenlandschaften ebenso wie Städte und Dörfer.
Entscheidend sind ausreichende Versteckmöglichkeiten sowie ein gutes Nahrungsangebot.
Fortpflanzung
Höhle: Fuchsbau in der Erde, nutzt oft auch fremde Baue (z. B. Dachsbau)
Ranzzeit: Januar–Februar
Wurfzeit: März–April
Nachwuchs: 3-6 Jungtiere
Tragzeit: 52-54 Tage
Säugezeit: 4-6 Wochen
Geschlechtsreife: 10 Monate
In der Regel Einzelgänger, außer in der Aufzuchtszeit
Nahrung
Der Rotfuchs ist ein Allesfresser und ernährt sich sehr vielseitig.
Seine Nahrung besteht vor allem aus Kleinsäugern wie Mäusen, aber auch aus Vögeln, Insekten und Regenwürmern.
Ergänzend frisst er Früchte, Beeren sowie Aas und nutzt damit je nach Angebot unterschiedliche Nahrungsquellen.
Beobachtungstipp
Am besten in der Dämmerung oder nachts zu beobachten.
Mit etwas Glück auch früh morgens auf Feldern oder am Waldrand.
In Städten oft weniger scheu.