Tirimbina Reservat – Tropischer Wald am Sarapiquí
Das Tirimbina Reservat schützt tropischen Tieflandregenwald am Río Sarapiquí und dient zugleich als Forschungs- und Bildungsgebiet für die außergewöhnliche Artenvielfalt Costa Ricas.
Präkolumbianische Steinstatuen Mittelamerikas dienten häufig religiösen oder symbolischen Zwecken und spiegeln die Kunst- und Glaubenswelt indigener Kulturen lange vor der europäischen Ankunft wider.
Petroglyphen wurden von präkolumbianischen Kulturen direkt in vulkanisches Gestein eingeritzt und zeigen oft symbolische Muster, Tiere oder spirituelle Darstellungen.
Die Raupe der Io-Motte besitzt giftige Brennhaare, deren Berührung schmerzhafte Hautreizungen verursachen kann und so dem Schutz vor Fressfeinden dient.
Blattschneiderameisen nutzen die Blattstücke nicht direkt als Nahrung, sondern als Substrat zum Züchten eines speziellen Pilzes, von dem die Kolonie lebt.
Die Fangschreckenart (Stagomantoptera biocellata) lauert regungslos zwischen Blättern auf Beute und schlägt blitzschnell mit ihren bedornten Fangarmen zu, sobald sich ein Insekt nähert. Für diese Art der Fangschrecke ist kein deutscher Trivialname geläufig.
Die Goldene Seidenspinne produziert besonders reißfeste Netze mit goldgelb schimmernden Fäden, die im Sonnenlicht auffällig glänzen können.
Der Glasflügelschmetterling besitzt teilweise durchsichtige Flügelbereiche, die durch fehlende Farbschuppen entstehen und ihm zwischen Licht und Schatten eine gute Tarnung verleihen.
Der Goldbaumsteiger (Dendrobates auratus) ist ein auffällig gefärbter Pfeilgiftfrosch, der in den feuchten Regenwäldern Costa Ricas lebt und seine Haut durch Nahrung sekundär giftig macht, wobei er vor allem kleine Insekten jagt.
Das Erdbeerfröschchen ist ein kleiner, auffällig gefärbter Baumfrosch aus den Regenwäldern Mittelamerikas, der seine Eier oft in kleinen Wasseransammlungen wie Bromelien-Blättern ablegt und seine Kaulquappen dort einzeln betreut.
Der Stirnlappenbasilisk besitzt eine auffällige Hautstruktur am Kopf, die bei Männchen stärker ausgeprägt ist und vermutlich bei der Kommunikation im Revier eine Rolle spielt.
Er ist ein sehr guter Kletterer und hält sich oft in Büschen und überhängender Vegetation in Wassernähe auf, wo er schnell zwischen Ästen wechseln kann.
Der Grüne Leguan ist ein reiner Pflanzenfresser und ernährt sich vor allem von Blättern, Blüten und jungen Trieben.
Die Nahrung wird im Darm durch Mikroorganismen fermentiert, wodurch selbst schwer verdauliche Pflanzenteile verwertet werden können.
Der Schlankanolis ist eine kleine, baumbewohnende Echse, die durch ihre schlanke Körperform gut an das Leben auf dünnen Ästen und in dichter Vegetation angepasst ist.
Das Jungtier des Brüllaffen klammert sich eng an den Bauch oder Rücken der Mutter und wird in den ersten Lebensmonaten fast ständig mitgetragen, bevor es sich langsam selbstständig fortbewegt.
Die Rotstirnamazone ist ein sozialer Papagei Mittelamerikas, der in Paaren oder kleinen Gruppen lebt und durch laute Rufe über größere Distanzen kommuniziert.
Der Rostbauchguan ist ein großer, baumbewohnender Hühnervogel Mittelamerikas, der vor allem in den frühen Morgenstunden aktiv ist und sich dabei durch seine lauten Rufe im Wald bemerkbar macht.
Der Fischertukan ist ein mittelgroßer Tukan Mittelamerikas, der durch seinen auffälligen Schnabel und seine lauten Rufe im Regenwald leicht zu erkennen ist.
Er ist durch sein großes, leuchtend gefärbtes Schnabelprofil und seinen kontrastreichen Körper mit dunklem Gefieder und hellen Brustpartien gut erkennbar.
Er ernährt sich hauptsächlich von Früchten, nimmt aber gelegentlich auch Insekten und kleine Wirbeltiere zu sich, je nach Angebot im Lebensraum.
Fischertukane leben oft paarweise oder in kleinen Gruppen und nutzen Baumhöhlen als Nistplätze, die sie nicht selbst bauen, sondern übernehmen.
Der Goldkehltukan ist ein mittelgroßer Tukan mit auffälligem, farbenreichem Schnabel und einem deutlich gelblich gefärbten Kehlbereich, der ihm seinen Namen gibt.
Er lebt in den Baumkronen tropischer Wälder und bewegt sich dort geschickt von Ast zu Ast, wobei er seinen Schnabel auch zum Greifen von Nahrung nutzt.