Río Bebedero – Flusslandschaft im Nordwesten Costa Ricas
Mit dem Boot lässt sich der Río Bebedero besonders gut erkunden, wodurch viele Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden können.
Der Río Bebedero gehört zum Tempisque-System im Nordwesten Costa Ricas und verbindet Trockenwald, Feuchtgebiete und Mangrovenlandschaften.
In der Trockenzeit sieht man am Flussufer oft den Rosatrompetenbaum der dann ohne Blätter in kräftigem rosa blüht.
Der Weißrüsselnasenbär kann seine lange Schnauze sehr beweglich einsetzen und damit gezielt im Boden oder zwischen Steinen nach Nahrung suchen.
Das Spitzkrokodil gehört zu den Echten Krokodilen und besitzt – anders als Alligatoren – eine schmalere, V-förmige Schnauze sowie sichtbare Zähne auch bei geschlossenem Maul.
Das weit geöffnete Maul dient oft der Temperaturregulation, da Krokodile überschüssige Wärme über die Maulschleimhaut abgeben können.
Beim Schwimmen liegen Augen und Nasenlöcher oberhalb der Wasseroberfläche, sodass das Tier fast vollständig verborgen bleiben kann.
Junge Grüne Leguane halten sich an Flüssen häufig in Ufernähe auf, wo dichte Vegetation ihnen Schutz vor Fressfeinden bietet.
Ausgewachsene Grüne Leguane verbringen an Flüssen viel Zeit auf Ästen oberhalb des Flusses, da sie sich bei Gefahr direkt ins Wasser fallen lassen und sehr gut schwimmen können.
Im Gegensatz zum Grünen Leguan lebt der Schwarze Leguan häufiger in trockeneren und offeneren Lebensräumen wie Felsgebieten oder Trockenwald.
Der Schwarze Leguan zählt zu den schnellsten Echsen Mittelamerikas und kann sich bei Gefahr überraschend schnell über den Boden bewegen.
Der Helmbasilisk hält sich häufig in Gewässernähe auf und schläft nachts oft auf Ästen über dem Wasser, um bei Gefahr direkt flüchten zu können.
Nasenfledermäuse sind an Baumstämmen durch ihre bräunliche Färbung und die flache Körperhaltung oft erstaunlich gut getarnt.
Die auffälligen Hautstrukturen an der Nase helfen dabei, Ultraschalllaute gezielt zu bündeln und präzise Echoortung zu ermöglichen.
Tovisittiche sind kleine, soziale Papageien Mittelamerikas, die meist paarweise oder in kleinen Gruppen unterwegs sind.
Während der Balz zeigen Paare häufig gegenseitiges Putzen und enges Zusammensitzen zur Festigung der Paarbindung.
Der Nacktkehlreiher baut sein Nest meist niedrig über Wasser in dichter Vegetation und nutzt dabei oft überhängende Äste als stabilen Nistplatz.
Der Türkisbrauenmotmot sitzt oft ruhig in Ästen und lässt seinen langen Schwanz leicht pendeln, wodurch er trotz guter Tarnung im Blattwerk gut erkennbar bleibt.
Der Bronzekiebitz hält sich häufig an Flussufern und Feuchtflächen auf, wo er im flachen Wasser und im Schlamm nach Nahrung sucht.
Der Schwarznacken-Stelzenläufer bewegt sich mit seinen extrem langen Beinen elegant durch flache Uferzonen und kann dabei auch in sehr seichtem Wasser nach Kleintieren suchen.