Fischertukan – Ikone der tropischen Vogelwelt

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Allgemein

Aussehen

Der Fischertukan besitzt ein überwiegend schwarzes Gefieder mit leuchtend gelber Kehle und Brust, die von einem schmalen roten Band begrenzt werden. Besonders markant ist der große, leicht gebogene Schnabel, der grün, gelb, orange und blau gefärbt ist. Die Augen sind hell umrandet, der Schwanz relativ lang und gerade.

Männchen und Weibchen ähneln sich stark, wobei die Männchen meist etwas größer sind.

Verbreitung

Der Fischertukan ist hauptsächlich in Mittelamerika verbreitet.

Sein Verbreitungsgebiet reicht von Südmexiko bis nach Nordkolumbien und Nordwestvenezuela.

Lebensraum

Der Fischertukan kommt überwiegend im Tiefland vor und bewohnt vor allem die Baumkronen feuchter Wälder.

Zwar ist er auch in Sekundärwäldern, an Waldrändern oder auf Plantagen anzutreffen, bevorzugt jedoch weitestgehend ungestörte Wälder.

Fortpflanzung

Nest: natürliche Baumhöhlen

Brutzeit: abhängig von Region und Regenzeit (März-Juli)

Bruthäufigkeit: meist 1 Brut mit 2-4 Eiern, selten 2

Brutdauer ca. 15-18 Tage

beide Elternteile beteiligen sich an der Brutpflege

Nahrung

Der Fischerkehltukan ernährt sich überwiegend von Früchten, ergänzt durch Insekten, kleine Wirbeltiere und gelegentlich Eier.

Beobachtungstipp

Am leichtesten früh am Morgen zu entdecken, wenn ihr Ruf durch den Wald hallt.

Oft in den höchsten Baumkronen – mit Fernglas oder an Waldrändern besonders gut zu beobachten.

Halte an fruchttragenden Bäumen Ausschau, denn Tukane kommen oft in kleinen Trupps zum Fressen.

Verbreitungskarte