Vulkan Arenal – Das Vulkanische Zentrum des Nordens
Der Vulkan Arenal ist ein klassischer Stratovulkan in Costa Rica, dessen nahezu perfekter Kegel die umliegende Landschaft stark prägt.
Die Hänge des Vulkans sind von dichtem tropischem Regenwald bedeckt, der sich nach früheren Ausbruchsphasen nach und nach wieder angesiedelt hat.
Alte Lavafelder rund um den Arenal zeigen erstarrte, schwarze Gesteinsströme, die heute teilweise von Pionierpflanzen und jungem Wald überwachsen werden.
Der Kapokbaum bildet eine weit ausladende, verzweigte Krone, die im Regenwald das Kronendach stark strukturiert und vielen Tierarten als Lebensraum dient. Dieser Baum wird auf mindestens 400 Jahre geschätzt.
Ein Regenwaldwasserfall stürzt über moosbedeckte Felsen in ein kühles Becken und sorgt durch die hohe Luftfeuchtigkeit für ein ständig feuchtes Mikroklima in der Umgebung.
Der Zimtflügelspecht fällt durch seine warm zimtbraunen Flügelpartien auf und hält sich häufig in lichteren Waldgebieten und Waldrändern Mittelamerikas auf.
Das Männchen des Tuberkelhokkos besitzt einen auffälligen gelben Schnabelhöcker („Tuberkel“), der für die Art charakteristisch ist und besonders gut im Profil sichtbar wird.
Das Männchen ist überwiegend schwarz gefärbt und trägt den auffälligen gelben Schnabelhöcker. Das Weibchen zeigt dagegen eine variablere Zeichnung mit braunen, schwarzen und hell gemusterten Gefiederpartien.
Der Tuberkelhokko lebt überwiegend am Boden tropischer Wälder, fliegt aber zum Schlafen oft auf erhöhte Äste.
Beim Ruhen sitzt oder liegt der Tuberkelhokko häufig regungslos im Schatten, wodurch er im Unterwuchs nur schwer zu entdecken ist.
Der Buntkehlsaltator ist ein kräftig gebauter Singvogel Mittelamerikas, der durch seinen markanten Gesang und die kontrastreiche Kehlzeichnung auffällt.
Die Weißkehl-Würgertangare bewegt sich oft paarweise durch mittlere Waldschichten und fällt durch ihre kräftige, leicht hakige Schnabelform auf.
Der Schwefelmaskentyrann gehört zu den größeren Tyrannenfliegenschnäppern Mittelamerikas und fällt besonders durch seine kontrastreiche Gesichtszeichnung mit heller „Maske“ auf.
Die Passerinitangare ist ein kleiner Singvogel der tropischen Wälder Mittelamerikas, der sich überwiegend von Früchten und kleinen Insekten ernährt und meist in den mittleren Baumetagen aktiv ist.
Das Männchen der Passerinitangare ist kontrastreich schwarz mit leuchtend roten Gefiederpartien und dadurch im Regenwald sehr auffällig.
Das Weibchen der Passerinitangare ist insgesamt deutlich unauffälliger gefärbt als das Männchen und zeigt eher grünlich-gelbe bis olivfarbene Töne, die gut in das Blätterdach des Regenwaldes passen.
Der Rostbauchguan hält meist im mittleren bis oberen Kronenbereich tropischer Wälder auf und bewegt sich dort geschickt zwischen den Ästen auf Nahrungssuche.
Trotz seiner Größe ist der Rostbauchguan ein guter Kletterer in Bäumen und nutzt stabile Äste als sichere Ruhe- und Fressplätze.
Er ist ein großer Hühnervogel Mittelamerikas, der durch seinen namensgebenden rötlichen Bauch und seine auffällige Erscheinung im Wald gut erkennbar ist.
Die Rotstirnamazone ist ein mittelgroßer Papagei mit auffälliger roter Stirn und kräftigem Schnabel, der vor allem in Baumkronen frisst und dabei reife Früchte direkt mit dem Fuß festhält.
Die Greifschwanz-Lanzenotter besitzt einen stark greifenden Schwanz, mit dem sie sich in niedriger Vegetation oder an Ästen stabil festhalten kann, während sie regungslos auf Beute lauert.
Die Greifschwanz-Lanzenotter zeigt eine stark variable Färbung von gelb über grün bis bräunlich mit teils fleckigen Mustern, wodurch sie sich je nach Untergrund hervorragend in Blätter, Äste oder Blüten einfügt.
Ihre, zum Beispiel, grünliche Körperfärbung sorgt für eine sehr gute Tarnung im Blätterdach tropischer Wälder, wodurch sie aus kurzer Distanz oft kaum zu erkennen ist.
Die Art ist ein Lauerjäger und nutzt schnelle, präzise Bisse, um kleine Wirbeltiere zu erbeuten, die in ihr Sichtfeld geraten.
Ein Kolibrinest ist winzig klein und besteht aus pflanzlichen Fasern und Spinnweben, die zu einer elastischen, napfförmigen Struktur verarbeitet werden und oft gut getarnt an dünnen Ästen hängt.
Das Erdbeerfröschchen ist ein kleiner, auffällig gefärbter Baumfrosch, der seine Eier in winzigen Wasseransammlungen wie Bromelien-Blättern ablegt und dort auch seine Kaulquappen einzeln versorgt.
Das Erdbeerfröschchen wird auch „Blue Jeans Frog“ genannt, weil seine leuchtend blauen Beine stark mit dem meist rötlich gefärbten Körper kontrastieren und dadurch wie eine Jeans wirken.
Der Zimtbrustmotmot ist ein mittelamerikanischer Vogel mit langen, schaufelförmigen Schwanzfedern und auffälliger Farbzeichnung, der in dichtem Wald häufig regungslos auf Ästen sitzt.
Sein Körper zeigt eine kontrastreiche Kombination aus zimtbrauner Brust und grünlich-blauem Gefieder an Rücken und Flügeln, was ihn im Sonnenlicht gut erkennbar macht.
Im Profil fällt besonders der kräftige, leicht gebogene Schnabel auf, der ideal zum Greifen von Insekten und kleinen Beutetieren geeignet ist.
Der Goldkehltukan ist ein mittelgroßer Tukan mit auffälligem, großem Schnabel und einer deutlich goldgelben Kehlregion, die im Kontrast zum dunkleren Körpergefieder steht.
Er nutzt seinen Schnabel nicht nur zur Nahrungsaufnahme, sondern auch als wichtiges Werkzeug zum Greifen und Manipulieren von Früchten in den Baumkronen.
Goldkehltukane bewegen sich meist in den oberen Baumetagen tropischer Wälder und sind dort durch ihre kräftige Silhouette und ihren markanten Schnabel gut zu erkennen.
Der Lachfalke ist ein spezialisierter Greifvogel, der sich überwiegend von Schlangen ernährt und diese oft gezielt am Kopf packt. Seinen Namen verdankt er seinem lauten, charakteristischen Ruf, der wie ein Lachen durch den Wald klingt.